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Ruhraue bei Schwerte

Schwerte - Die Ruhraue ist ein beliebtes Ausflugsziel für die gesamte Region, Spazieren, Radfahren oder einfach nur erholen. Die offenen weiten Wiesen entlang der Ruhr, eingestreute Hecken und Ruhe machen die Landschaft so liebenswürdig. Für die Natur bietet sie Lebensraum und Unterschlupf. Ob das abendliche Erscheinen der Fledermäuse am Ruhrbogen oder das Quaken der Grünfrösche, hier wird die Tierwelt auch für den Stadtmenschen erlebbar.

Diese Vielfalt und Schönheit hat eine Grundlage: Schutz und extensive Grünlandbewirtschaftung. Doch aktuelle Planungen der Stadt im Rahmen der IGA 2027 bedrohen das. Eine Möblierung der Ruhraue vor der Rohrmeisterei mit befestigten Flächen, baulichen Einrichtungen und weiteren Wegen werden diskutiert. Offenbar schwebt den Initiatoren, allen voran dem neuen Bürgermeister, eher ein englischer Garten mit Rahmenprgramm vor als die Erholungslandschaft, die seit Jahrzehnten die Menschen an die Ruhr zieht.

Auf Einladung der Grünen traf sich daher eine Gruppe aus engagierten Bürgern sowie den Naturschutzverbänden an der Ruhr zu einem gemeinsamen Austausch und Protest gegen diese Planungen. Dort wiesen wir auf die gegenstehenden Schutzfestsetzungen im Landschaftplan sowie den Erfodernissen zum Hochwasserschutz hin. Auch berichteten wir über die laufenden Ruhr-Renaturierungsplanungen der Bezirksregierung im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Hier arbeitet der BUND seit einigen Jahren eng mit der Bezirksregierung zusammen. Insofern sind wir ein wenig verwundert über das Vorgehen, denn die Stadt ist hierüber in Kenntnis und war auch bei den Beteiligungsrunden der Bezirksregierung vertreten.


Ein unverzichtbares Instrument bei unserer Arbeit. Es handelt sich dabei um eine Internetanwendung der Kreisverwaltung mit vielen Funktionen und digitalen Karten zu Themen wie "Natur & Landschaft", "Wasser & Boden" u.a. Hier können Sie Landschaftspläne und Schutzgebiete einsehen, deren Zielsetzungen nachlesen und sich über Ausgleichsflächen informieren.
Unsere detaillierte Anleitung zur Nutzung finden Sie Sie hier.

Alte Handys für die Umwelt

Der BUND unterstützt das Recycling von Handys.
Sammelstellen finden Sie hier.

Regionale Obstsorten

Zum Erhalt alter Obstsorten leisten Neupflanzungen einen wichtigen Beitrag. Listen regionaler Obstsorten und Baumschulen finden Sie hier

Möglichkeiten zur Versaftung

Eine reiche Ernte

Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihr Obst versaften zu lassen. Unter der Rubrik Versaftung haben wir einige Kontakte für Sie zusammengetragen.

Intensivtierhaltung im Kreis Unna

Ihre Spende hilft!

Unterstützen Sie unseren Widerstand gegen Tierfabriken mit einer steuerlich abzugsfähigen Spende:

BUND NRW e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
BIC: BFSWDE33xxx
IBAN: DE26 3702 0500 0008 2047 00

Stichwort: Tierfabriken Kreis Unna

Gasrausch in NRW - die Claims sind schon abgesteckt. Doch die Förderung unkonventioneller Gasvorkommen ist nicht risikolos.

Anlagengrößen nach BImSchV

Foto: Keine Haltung nach BImSchV

Größe genehmigungsbedürftiger Anlagen (Auszug):

ab 1500 Mastschweine
ab 560 Sauen
ab 4500 Ferkeln
ab 30.000 Masthähnchen
ab 15.000 Legehennen
ab 30.000 Junghennen

Die o.g. Zahlen beziehen sich auf die Anlagen der Verfahrensart "V" (vereinfachtes Verfahren). Eine Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt erst ab größeren Beständen (Verfahrensart "G").
Die Bestandsgrenzen zur Tierhaltung finden sich unter Nr. 7.1 im Anhang der Verordnung.

4. BImSchV vom 02.05.2013

Mit der Fassung vom 02.05.13 wurde die Zuordnung in Spalte 1 bzw. 2 ersetzt:

Verfahrenart G (war Spalte 1)
Verfahrenart V (war Spalte 2)

Energiewende: Kosten fair teilen


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