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Etwa zwei Jahre, nachdem der BUND seine Einwende gegen die Erweiterung des Legehennenstalls eingereicht hat, ist eine Einigung erzielt worden.

Beim heutigen außergerichtlichen Termin mit dem Betreiber und dem Kreis Unna wurde eine 7-Punkte-Vereinbarung unterzeichnet. Der BUND zieht daraufhin seine Klage zurück.

Erste bauliche Verbesserungen zur Reduktion diffuser Quellen, z.B. im Bereich der Dunghalle, wurden bereits umgesetzt und erste Korrekturen an den Abluftkaminen vorgenommen. Eine Einigung zu den maßgeblichen Faktoren der Immissionsminderung gelang aber erst heute. Dadurch ergibt sich gegenüber der bisherigen Genehmigung eine Verminderung der Nährstoffbelastung für das Naturschutzgebiet sowie der Geruchs- und Keimbelastung im Umfeld.

Die Berechnungen zu der Nährstoffbelastung des Naturschutzgebietes hät der BUND weiterhin für fehlerhaft. Aber es wurden wesentliche lüftungstechnische Details, wie die Ausführung der Abluftkamine und die zugehörige Lüftungsregelung in der Vereinbarung näher spezifiziert. Der Aufsatz der Diffusoren auf den Kaminen war hier ein Problempunkt. Weiterhin verständigte man sich auf die Festlegung von emissionsmindernde Maßnahmen bei der Kotabfuhr und bei der Niederschlagswasserbeseitigung.

Vor diesem Hintergrund erscheint eine Genehmigungsfähigkeit eines etwaigen weiteren Ausbaus der Anlage als eher unrealistisch. Der erforderliche technische Aufwand wäre dafür zu hoch.


Alte Handys für die Umwelt

Der BUND unterstützt das Recycling von Handys.
Sammelstellen finden Sie hier.

Regionale Obstsorten

Zum Erhalt alter Obstsorten leisten Neupflanzungen einen wichtigen Beitrag. Listen regionaler Obstsorten und Baumschulen finden Sie hier

Möglichkeiten zur Versaftung

Eine reiche Ernte

Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihr Obst versaften zu lassen. Unter der Rubrik Versaftung haben wir einige Kontakte für Sie zusammengetragen.

Intensivtierhaltung im Kreis Unna

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BUND NRW e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
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Stichwort: Tierfabriken Kreis Unna

Anlagengrößen nach BImSchV

Foto: Keine Haltung nach BImSchV

Größe genehmigungsbedürftiger Anlagen (Auszug):

ab 1500 Mastschweine
ab 560 Sauen
ab 4500 Ferkeln
ab 30.000 Masthähnchen
ab 15.000 Legehennen
ab 30.000 Junghennen

Die o.g. Zahlen beziehen sich auf die Anlagen der Verfahrensart "V" (vereinfachtes Verfahren). Eine Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt erst ab größeren Beständen (Verfahrensart "G").
Die Bestandsgrenzen zur Tierhaltung finden sich unter Nr. 7.1 im Anhang der Verordnung.

4. BImSchV vom 02.05.2013

Mit der Fassung vom 02.05.13 wurde die Zuordnung in Spalte 1 bzw. 2 ersetzt:

Verfahrenart G (war Spalte 1)
Verfahrenart V (war Spalte 2)


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